Durch IPL Laser wird Haarentfernung noch schonender
Bei diesem Thema geht es um das leidige Problem der
Haarentfernung und rechtliche Zusammenhänge. Laser im klassischen
Sinne dürfen nur von Medizinern betätigt und eingestezt werden. IPL
Geräte (Intensed Pulsed Light Ellipse-System) dagegen auch von
Kosmetikern und Kosmetikerinnen. Gab es zuerst zur dauerhaften
Haarentfernung nur wirkliche Lasergeräte, wurden im Laufe der Zeit
auch die abgeschwächten Geräte der IPL Technik eingesetzt.
Logischerweise entbrannte aus dieser Konkurrenzsituation ein nicht
immer argumentativ fairer Kampf, der bis heute zu einer scharfen
Trennung von professioneller Haarentfernung mittels Laser und der
IPL Technik geführt hat.
Die Forschung treibt IPL-Laser Haarentfernung voran
Wie in allen Bereichen der Technik, haben Forschungen einen Beitrag
zur Veränderung gebracht. Im Falle der Haarentfernungsmöglichkeiten
heißt dies, dass sogenannte Alexandritlaser, also DCD Lasergeräte
(Dynamic Cool Device) auf den Markt kamen, die über ein eigenes
Kühlsystem verfügen. Dadurch können heute Behandlungen mit dem Ziel
der dauerhaften Haarentfernung ganz ohne unangenehme Nebenwirkungen
erfolgen. Sie können in der Arbeitsweise als gleichwertig mit den
ILP Geräten eingestuft werden, sind aber wirkungsvoller, weil sie
mehr in die Tiefe drängen. Bestimmte empfindliche Hauttypen aber
können nach wie vor nur mit den ILP Geräten behandelt werden, so
dass ein seriöses Institut zur Haarentfernung beide Möglichkeiten
anbieten sollte.
Unterschiede zwischen IPL-Laser und anderen Lasern
Der Hauptunterschied zwischen den Geräten liegt in der Wellenlänge.
Der Alexandritlaser hat festgepulste Wellenlängen, während sie beim
ILP Laser variieren können. Welches Behandlungsverfahren für den
Patienten angewendet wird, kann erst nach einer gründlichen
Hautanalyse sowie einer Analyse des Haut - und Haartyps festgelegt
werden. Außerdem wird i.d.R. bei dem Einsatz von ILP Geräten ein
Gel verwendet. Dieses kann Allergien auslösen und muss bei
Alexandritlasern wegen des immanenten Kühlsystems nicht verwendet
werden. Nur sehr dunkle Haare können entfernt werden, nicht aber
blonde oder graue Haare. Verantwortlich dafür ist der Farbstoff
Melanin, der in ausgiebigem Maß vorhanden sein muss. Dieser
Farbstoff nämlich absorbiert die Energie, leitet sie zur Haarwurzel
weiter und entwickelt Hitze. Bei der ILP Methode wird
hochenergetisches Licht auf die Haut gebracht, genutzt werden dabei
die Wellenlängesprektren des Lichtes. Das zuvor genannte Gel wird
zur besseren Lichtübertragung genutzt. Intensiviertes, gepulstes
Licht wird über einen Applikator dorthin gelenkt, wo die Haare
entfernt werden sollen. Lichtimpulse dringen dort in die obere
Hautschicht ein und werden über das Melanin zum Follikel
transportiert. Das hitzebildende Melanin verödet den Haarfollikel
samt Haarwulst. Diesen Wulst oder diese Wurzel zu veröden ist
wichtig, dann können keine Haare, die sich im Wachstum befinden,
gebildet werden.