Kosmetik für einen schöneren Taint.

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Make Up, das die Sinne von Damen und Herren berührt.

Friseure haben immer kreative Ideen für passende Frisuren

Friseure sind Fachkräfte in der Gestaltung der Frisur und in der Pflege des Kopfhaares. Entstanden ist der Beruf in Deutschland aus den im Mittelalter vorhandenen Baders bzw. Barbiers. Das Wort Friseur leitet sich aus dem französischen Verb friser ab. Dies bedeutet übersetzt so viel wie “kräusen”. In Frankreich war die Bezeichnung Friseur allerdings nicht stark gebräuchlich und gilt derzeit bereits als ausgestorben. Die französische weibliche Form Friseuse wurde als sehr abwertend empfunden und so setzte sich letztendlich der Begriff Friseurin durch.

Die Aufgaben der Friseure liegen vor allem in der Kundenberatung und Frisurgestaltung. Ihren Arbeitsplatz finden sie vor allem in Friseurstudios oder besuchen als mobile Friseure ihre Kunden zu Hause. Zu den genauen Tätigkeiten gehören das Waschen, Schneiden, Föhnen und Färben der Kopfhaare sowie auch den Wimpern oder Augenbrauen. Sie färben unterschiedliche Strähnen ein, tönen die Haare oder legen sie in Wasserwellwickler ein. Aber auch Dauerwellen, Volumenwellen, Galafrisuren oder Hochsteckfrisuren gehören zu den täglichen Aufgaben der Friseure. Bei der Haarpflege bieten sie diverse Pflegeprodukte an oder tragen den Kunden eine Haarkur auf. In den letzten Jahren haben auch Haarverdichtungen und Haarverlängerungen in den Friseurstudios Einzug gehalten. Aber auch die Typberatung, das Zupfen der Augenbrauen, die Rasur oder die Wimpern Coloration gehören in das Aufgabengebiet der Friseure. Friseure verpflichten sich in ihrer Arbeit das Infektionsschutzgesetz einzuhalten. Dies verhindert bzw. bekämpft Infektionskrankheiten beim Menschen und basiert daher auf der Hygieneverordnung des zuständigen Landes. Daher gelten bei der Arbeit die Hygieneregeln. Dazu gehört beispielsweise das regelmäßige Reinigen und Desinfizieren von Arbeitsmitteln. Der Kunde wird zum Schutz gegen mögliche Verunreinigungen mit einem Umhang abgedeckt. Dieser Schutz wird um den Hals gebunden und schützt die Kleidung des Kunden vor Shampoo, Haarfarbe, Haare oder Gel.

Um die arbeitnehmerrechtlichen Belange eines Friseurs kümmert sich die Gewerkschaft ver.di. Bei der gesetzlich vorgeschriebenen Unfallversicherung ist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege zuständig. Bekannte Friseure waren beispielsweise der Hoffriseur von Kaiser Wilhelm II. Es handelt sich hierbei um Francois Haby der die erfolgreiche Schnurrbartmode in Deutschland propagierte. Weiterhin bekannt ist Karl Nessler, er legte 106 die erste Dauerwelle. In Deutschland ist sicher Udo Walz der bekannteste Friseur.

Die Öffnungszeiten der Friseure hat schon seit Jahrzehnten Tradition. Wo sich in anderen Branchen die Öffnungszeiten längst geändert haben, ist bei den Friseuren traditionell nach wie vor der Montag ein Ruhetag und sie schließen Samstagmittag.
Auch Friseure haben einen Schutzpatron. Bei ihnen handelt es sich um die Schutzpatronin Maria Magdalena. Aber auch Cosmas und Damian werden oftmals als Schutzpatrone der Friseure angegeben. Diese gehen vermutlich noch auf den historischen Arztberuf und dessen Nähe zum Bader zurück.